Veenpark

Pressebericht:

Schöppingen. Am letzten Samstag besuchte der Heimatverein Schöppingen das Freilichtmuseum „Veenpark“ in Barger (NL).

Hier konnte die Gruppe sehen, in welch einfachen Verhältnissen die ersten Siedler vor 1900 im Hochmoor lebten, manche wohnten sogar anfangs nur in „Plaggenhütten“ aus Torfstücken. Im zweiten Teil des weitläufigen Geländes waren Wohnungen, Läden und Werkstätten aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu besichtigen. Hier konnte man dem Bäcker oder dem Holzschuhmacher bei der Arbeit zusehen, die Windmühle von innen besichtigen oder im Dorflädchen einkaufen.

Nach einer ausgiebigen Pause im „Pannkoeken“-Haus fuhr die Gruppe mit der Kleinbahn durch das unberührte Hochmoor.

Unterwegs gab es einen, zum Glück folgenlosen, Zwischenfall: Ein Wagen sprang an einer Weiche aus den Schienen. Doch kräftige Männer, darunter auch einige Schöppinger, hoben das Gefährt wieder in die Gleise, und die Fahrt konnte weitergehen zum Torfstich.

Dort erklärte ein Mitarbeiter des Museums die Entstehung der verschiedenen Schichten und zeigte mit alten Geräten, wie früher der Torf mit der Hand gestochen wurde.

Vom Museum aus fuhr die Gruppe mit dem Bus nach Lingen, wo am Marktplatz mit dem alten Rathaus eine Kaffeepause eingelegt wurde. Nach einem kleinen Bummel durch das Einkaufsviertel trat man wieder die Heimkehr nach Schöppingen an.

Tagesfahrt nach Paderborn

Pressebericht :

Tagesfahrt des Heimatvereins Schöppingen nach Paderborn Die diesjährige Tagesfahrt des Heimatvereins hatte Paderborn als Ziel. Bei einer Führung konnten die Teilnehmer den stattlichen Dom mit dem berühmten Hasenfenster, das Rathaus mit den drei Giebeln im Stil der Weserrenaissance, die barocke Marktkirche und die zahlreichen Paderquellen kennenlernen. Auch die Reste der Pfalz, in der Karl der Große Hof hielt und die Missionierung unserer Heimat organisierte, wurden besichtigt. Dabei verstand es der junge Stadtführer, die Gruppe von seiner Begeisterung für die Schönheiten der Stadt anzustecken. Besonders interessant war die Bartholomäuskapelle mit ihrer beeindruckenden Akustik, die die Gruppe auch gleich mit einem kleinen Lied ausprobierte. Durch den Hall wirkten die wenigen Sänger wie ein großer Chor. Nach dem Mittagessen im Ratskeller und einem Stadtbummel ging die Fahrt nach Lippstadt, einer Stadt mit vielen unzerstörten Fachwerkbauten, und nach einer Kaffeepause dort trat man wieder die Heimfahrt an.

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